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Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Das neue Jahr stellt uns vor neue und alte Herausforderungen. Aufgaben- und Themenlisten sind lang.
Es ist gibt viel zu tun. Gott schenke uns Weisheit, die richtigen Prioritäten zu setzen, und die Kraft, sie umzusetzen. Aber der Dreh- und Angelpunkt gelingenden Lebens ist doch unsere Christusbeziehung. Die neue Jahreslosung lenkt unseren Blick auf die zentralen Fragen: Wie können wir als Christen den Herausforderungen dieser Zeit begegnen?
Wie kommen wir an die Kraftquellen Jesu?
Die neue Jahreslosung ist ein Mut machendes Wort. Paulus hat es von Jesus im Gebet zugesprochen bekommen. Dem voraus ging allerdings eine Glaubensprüfung. Paulus schreibt von einem Engel Satans, der ihn immer wieder geschlagen hat. Dreimal hat er intensiv gebetet.
Dann antwortet Jesus ihm. „Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig" (2. Kor. 12,9). Das ist eine tröstende Zusage, auch wenn die „Tiefschläge" Satans bleiben. Paulus war ja auch sonst ein zäher Kämpfer vor dem Herrn und hat sich durch Widrigkeiten (auspeitschen und so) nicht einschüchtern lassen. Wir haben ihm viel zu verdanken. Er hat das Evangelium nach Europa gebracht und uns die unvorstellbare Gnade Gottes einigermaßen verständlich erklärt.
Wir müssen vielleicht nicht das Gleiche durchmachen wie Paulus, aber sehen wir es doch mal ganz nüchtern. Viele Menschen müssen kämpfen mit sich selbst, mit schwierigen Situationen und manchmal mit schwierigen Menschen. Vielleicht würden wir das auch nicht so negativ als Kampf beschreiben, sondern eher positiv als Herausforderungen. Das klingt „cooler". Viele Gemeinden in unserem Bund stehen vor Herausforderungen und manche müssen richtig kämpfen. Leute gehen weg und es kommen keine neuen hinzu. Das Geld fehlt und es ist keine Besserung absehbar. Mitarbeitende, die viel mitgetragen und bewegt haben, werden krank oder sind durch schwierige Lebenssituationen so absorbiert, dass sie sich zurückziehen. Mitunter ist aus dem Ringen um einen guten gemeinsamen Weg auch ein Kampf gegeneinander geworden. Alles nur Herausforderung und Kampf? Natürlich nicht. Es gibt, Gott sei Dank, immer Grund zum Danken. Aber wir sollen uns auch nicht einfach mit Zweckoptimismus ermuntern. Der Blick auf das Negative kann zum Erstarren führen. Aber hier geht es um etwas Anderes. Die Widerstände und Kämpfe sollen ins Gebet genommen werden. Wir können von Paulus lernen. Nach dreimal beten war Schluss. Vielleicht beten wir manchmal zu wenig und manchmal zu viel. Natürlich sollen wir beim Beten dran bleiben. Aber wenn es zur Fixierung auf negative Aspekte führt, dann ist es zu viel. Wir dürfen unsere Kämpfe und das Leiden an Widerständen im Gebet vor Gott loslassen. Durch die Gnadenzusage Jesu hat sich auch für uns Grundlegendes verändert. Wenn wir Jesus nachfolgen, dann hängt es nicht von unserem Wollen und Vollbringen ab. Im Reich Gottes gilt: „Wenn du schwach bist, bist du durch die Gnade stark!" So kann es ins Neue Jahr gehen. In neuer Konzentration auf die Verbindung zu dem, dem alles möglich ist: Jesus Christus. Lasst uns miteinander den Widrigkeiten des Lebens begegnen. Vielleicht einmal anders.
Nicht als christliche Zweckoptimisten, sondern als Betende und Suchende, die sich erwartungsvoll an Gott wenden. Lasst uns miteinander den Weg als Gemeinden zu den Menschen suchen. Die Initiative „Glaube am Montag" ist eine gute Hilfe dabei. Denn letztlich ist es eine Taktik des Teufels, dass wir uns übermäßig mit uns selber beschäftigen als Einzelne und als Gemeinden. Aber der Missionsauftrag Jesu gilt auch heute. Wir sollen hingehen in diese Welt. Wir haben nicht die Verheißung des Erfolgs, sondern die Verheißung der Wirkmacht Jesu. Ich finde diesen Ansatz Jesu äußerst entspannend. Wir müssen als Gottes Bodenpersonal nicht Eindruck schinden. Wir sind nicht die Verkäufer des Christseins, sondern Menschen, die etwas von Gott empfangen und Anderen begegnen, die Gottes Geist durch alle menschliche Schwachheit erreichen möchte.
2.Korinther 12,9
von Administrator am Sunday, 29. January 2012
 
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Worte zum Leben

Sonntag, 20. Mai 2012
Exaudi (HERR, höre meine Stimme! Psalm 27,7)
Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.
Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!
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